Darmgesundheit und Mikrobiom

Birgit Lindenberg ist Zertifizierte Beraterin für Darmgesundheit des Instituts Allergosan


»Die Krankheit sitzt im Darm
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Hippokrates

Das, was in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten als Erfahrungswissen vorhanden ist, wurde heute schon mehr und mehr wissenschaftlich erforscht, nämlich die Darmflora, unsere Besiedelung des Darmes mit Bakterien, mittlerweile Mikrobiom genannt. Der Darm steht im Zentrum – jedoch keinesfalls als isoliertes „Verdauungsrohr“, sondern im Wechselspiel mit allen Organen des menschlichen Körpers.

Die Optimale Darmgesundheit – nämlich durch die Besiedelung des Darms mit den „richtigen“ Bakterien – bildet eine ideale Basis für ein vitales Leben. Die Gesamtheit aller Bakterien im Darm, das Mikrobiom, machen etwa 2 kg des Körpergewichtes aus. Im Laufe der Evolution hat sich ein eingespieltes Verhältnis gegenseitigen Nutzens zwischen den Kleinstlebewesen und dem Menschen eingestellt – eine Symbiose. Dabei stellen wir Menschen den Bakterien das Futter (über die Nahrung) und den optimalen Unterschlupf (im Darm).

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Darmgesundheit und Mikrobiom

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Darmgesundheit und Mikrobiom

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Im Gegenzug profitieren wir von den Stoffwechselprodukten der Bakterien, die sowohl einen Schutzeffekt auf die Darmzellen haben, als auch wichtige Funktionen im Stoffwechsel, Nervensystem und Immunsystem übernehmen. Im Magen-Darm-Trakt bilden sie beispielsweise Vitamine, stärken das Immunsystem, verhindern die Ansiedlung und Ausbreitung pathogener also krankmachender Bakterien und Pilze und sorgen für die Ausbildung einer gesunden Darmflora.

  • Es gibt sowohl vorteilhafte, als auch weniger vorteilhafte Bakterienarten.
  • Je höher die Vielfalt der positiven Bakterien, desto besser.
  • Eine hohe Vielfalt vorteilhafter Bakterien hat positive Auswirkung auf unsere Gesundheit.
  • Probiotika bezeichnet man vorteilhafte Bakterien, als Präbiotika (auch als Ballaststoffe bekannt) deren Lieblingsfutter, wodurch sie sich schneller vermehren.
  • Das Ungleichgewicht der Darmbakterien nennt man Dysbiose und diese geht einher mit vielen Krankheiten und Unverträglichkeiten.
  • Durch Antibiotika werden nicht nur die pathogenen Keime, sondern auch die nützlichen Darmbakterien getötet, weswegen sich eine chronische Immunschwäche einstellen kann.

Durch den richtigen Einsatz von Pro- und Präbiotika, Nahrungsergänzungsmitteln und Phytotherapie oder Homöopathie können die meisten Darmkrankheiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten behandelt werden. Auch bei notwendiger Antibiose kann sofort mit Probiotika behandelt werden.

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